Ori Tahiti lernen: Tipps für Anfänger!

Ori Tahiti lernen: Tipps für Anfänger!
  • By Djamila
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  • Ori Tahiti

    Ori Tahiti bezeichnet die Tänze der Südseeinsel Tahiti – mal weich und langsam, mal atemberaubend schnell. Du möchtest mehr über Ori Tahiti erfahren? Hie bekommst Du alle Infos!
    Sanfte und sinnliche Bewegungen, atemberaubend schnelle Hüftkreise, farbenfrohe Kostüme, exotische Musik, ein Lächeln auf den Lippen und die Schönheit der polynesischen Frauen – der wunderbare Zauber des Ori Tahiti nimmt einen sofort gefangen.


    9 Gründe, warum Du jetzt Ori Tahiti lernen solltest:

    • ist ein effektives Cardio-Training
    • trainiert intensiv die Bein- & Po Muskulatur und Kondition & Koordination.
    • fördert eine gute Haltung und macht gute Laune
    • ist ein idealer Ausgleich zum Alltag
    • stärkt das weibliche Körpergefühl und Selbstbewusstsein.
    • ist für Frauen jeder Alterklasse und jeder Figur geeignet.
    • gilt zur Zeit noch als “exotische Tanzart”
    • wird immer populärer und hat Trendpotential
    ist Lebensfreude und Südseefeeling pur!

    Ori Tahiti ist nicht zu Verwechseln mit Hula, der sich in Hawaii entwickelte und wegen der großen Entfernung zu anderen polynesischen Inseln eine eigenständige Entwicklung durchlebte.

    Ori Tahiti ist auch bekannt als Tahitianischer Tanz, Tahitian Dance, Südseetanz, Polynesischer Tanz, Aparima, Otea, Tamure




    Tahitianischer Tanz

    Beim Ori Tahiti, die wörtliche Übersetzung für „Tahitianischer Tanz” oder “Der Tanz von Tahiti“, unterscheidet man grundsätzlich zwischen dem Tanz der Frauen (Vahiné) und Männer (Tane). Die Bewegungen sind dem Hula sehr ähnlich, ebenso wie dem Bauchtanz / Orientalischen Tanz, wobei es viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede gibt.

    Woher kommt der Tanz?
    Schwarzer Strand in Tahiti, Foto von Wikmedia.org

    Tahiti ist eine Insel mitten im Südpazifik, zwischen Australien und Südamerika – von uns aus gesehen also genau am anderen Ende der Welt 🙂 Tahiti gehört wie die Nachbarinsel Moreea zu Französisch-Polynesien.

    Welche Geschichte hat der Tanz?

    Die polynesischen Tänze haben eine lange Tradition. Ursprünglich war der Ori Tahiti die Bewegungskunst einer Zivilisation, die nur eine mündliche Tradition besaß. Durch die Christianianisierung Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Tanz zu etwas Verwerflichem. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde er wieder entdeckt und tritt seitdem einen Siegeszug rund um den Globus an.

    Ori Tahiti in Deutschland

    In den USA, Frankreich und vielen Ländern Asiens ist der Ori Tahiti sehr populär. Jährlich findet Heiva, ein großes Festival für tahitianischen Tanz in Tahiti, Paris und San Diego statt. In Deutschland dagegen gibt es erst sehr wenige Unterrichtsangebote und Lehrerinnen für Ori Tahiti, unter anderen bei uns in der OF-Dance Academy. Die Fangemeinde wird aber immer größer und Ori Tahiti immer populärer.


    “Aparima” und “Otea” – langsam oder schnell

    Die beiden bekanntesten Tanzformen beim Ori Tahiti sind heute:

    Aparima

    Den langsamen Aparima, bei dem der Gesang und die Liedtexte mit Gestik und Mimik tänzerisch interpretiert werden. Der Aparima ist weich und sinnlich, fast schon lyrisch und zeichnet sich durch wunderschöne Hand- und Armbewegungen aus.

    Otea

    Der schnelle Otea dagegen wird zu rasanten Trommelrhythmen getanzt. Die Hüftbewegungen sind hart und akzentuiert, vor allem aber unglaublich schnell. Markenzeichen sind atemberaubend schnelle Hüftkreise.


    Ori Tahiti lernen

    Was braucht man zum Training?

    Einen großes Tuch (Pareo) für die Hüfte und ein Top, mehr braucht man nicht. Getanzt wird barfuß. Der Pareo kann auf verschiedene Arten um die Hüfte geknotet werden.

    Grundhaltung:

    • Grundhaltung im Pliè („Sitting Position“), tiefer als im Orientalischen Tanz
    • Füße parallel, sie bleiben meist geschlossen
    • Die Fersen arbeiten aktiv mit, werden angehoben und abgesetzt
    • Der Oberkörper ist aufgerichtet und bleibt ruhig, Schultern nach hinten-unten

    BASICS – Die Basis-Bewegungen der Frauen (Vahine)

    Eine Übersicht über die Basis-Bewegungen gibt dieses Video von Mareva Bouchaux
    TĀ’IRI

    Hipswing, rechts und links. Die Hüfte schwingt nach oben-außen, die Fersen arbeiten aktiv mit.
    TA’IRI TAMAU Tamau=Band, der Tairi wird durchgehend nach rechts und links getanzt.
    TĀ’IRI TOMA Der Tairi wird hart akzentuiert getanzt


    TATUE

    Beckenkippe, das Becken wird vorne nach oben gezogen bzw. gekippt (Bauchnabel nach innen) und dann wieder nach hinten oben


    ’AMI (’Omi, Tumami, ’Ami’ami, Fa’a’ami’ami)

    Weicher Hüftkreis. Die Hüfte kreist von der Seite ausgehend nach vorne-seite-hinten-seite.


    ’ĀFATA

    “Box” – 4 Hüftakzente in Form einer Box. Bei Start mit rechter Hüfte:
    1) rechts vorne 2) rechts hinten 3) links hinten 4) links vorne
    Alle Akzente werden mit Gewicht ausgeführt, d.h. arbeitet die rechte Hüfte, ist das Gewicht rechts und umgekehrt


    FA’ARAPU

    Schneller Hüftkreis, eine der wichtigsten Bewegungen für Frauen (Vahine). Gleiche Bewegung wie beim ´Ami, aber sehr schnell getanzt. Der Kreis startet nach vorne, die Knie arbeiten deutlich mit.


    FA’ATERE

    Einseitiger Hüftkreis, “lockende” Bewegung. Gleiche Bewegung wie beim´Ami, aber einseitig betont: Ein Fuß ist auf den Zehenspitzen vor dem anderen aufgesetzt, die Ferse hebt und senkt sich, Hüfte kreist von vorne (Bauch) nach hinten (Po)


    VARU

    Hüftacht, von vorne nach hinten getanzt. Die Ferse dreht bei der Gewichtsverlagerung nach vorne


    TĀMAU TĀERE

    Hüftacht aufwärts, Betonung nach innen-unten, Fersen heben uns senken sich


    AMAHA

    Schritt mit Hüftschwingen, der erste Schritt wird deutlich tief betont, z.B. Schritt seitlich vor zu Raumrichtung 1 – Platz – Seit – Tap und wiederholen andere Seite. Ähnlich dem arabischen Grundschritt im Orientalischen Tanz.


    TE’I

    Schnelle, kleine Schritte auf halber Spitze, um sich vom Platz zu bewegen
    Kann z.B. mit Tamau oder Fa’arapu kombiniert getanzt werden


    TUA NE’E

    Körperwelle abwärts. Der Oberkörper wird in einer Wellenbewegung nach vorne gebracht und die Hüfte folgt. Ähnlich dem “Kamel” im Orientalischen Tanz.


    RURU

    Schnelles Vibrieren der Hüfte. Ähnlich dem Shimmy im Orientalischen Tanz.


    Musik für Ori Tahiti

    Ich hatte am Anfang Probleme Musik zu finden. In meiner Spotify-Playlist habe ich einige schöne Titel fürs Training und zum Üben zusammengestellt:
    Spotify-Playlist Ori Tahiti – Tahitian Danca by Djamila

    Videos zum Üben

    Für alle, die Ori Tahiti gerne erstmal zu Hause ausprobieren wollen oder Trainingsvideos als Ergänzung zum Unterricht suchen, habe ich eine youtube-Playlist “Learn Ori Tahiti” zusammengestellt:


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